Montag, 25. Mai 2015

Die Eltern, zwei (kurzzeitig drei) Berliner in Vancouver

Zeit für ein Flashback, weitere werden folgen.

Blitz & Donner, Gewittersturm. Der Wind klopft an die Fenster, ein Jogger fliegt vorbei. Plötzlich spielt die Küchenuhr verrückt, ein Fenster fliegt auf und abgerissene Kalenderblätter springen zurück an ihre Platz.
Etwas später klart der Himmel auf. Die Uhr zeigt 17:50 Uhr, der Kalender den 06.09.2014

Philip, ein Berliner in Vancouver und dann geschieht kurz vor Abreise das. Noch zwei Berliner! Ist das ein neuer Trend?
Vielleicht. Viele Deutsche gibt es hier immerhin eh schon.

Jedenfalls toll. Unglaublich toll und schön, das alles, was man hier so erlebt und entdeckt hat, zeigen zu können. Außerdem Hut ab für den Mut die Reise zu machen, ich glaube, es hat sich gelohnt.

Die ersten Tage verlaufen wie - nunja - die ersten Tage verlaufen sollten und müssen. Jetlag, ankommen, Vancouver erkunden. Wirklich wahrhaftig erkennen, dass man Urlaub hat.

Erste Unterkunft ist ein schönes, kleines Apartment an der West 3rd Avenue zwischen Pine und Fir Street. Inklusive Dachterrasse mit großem Grill und großartiger Aussicht auf Downtown Vancouver.


Nach ausgiebigem (und für sehr gut befundenen) Testen des Blue Moon Cafés gleich um die Ecke, geht es an einem der ersten Tage mit Kollege Zaki nach Chilliwack zum Angeln.
Naja fast mit, es ist eher ein hinterher. Zaki ist ab 6:00 Uhr dort, wir kommen gegen 11:00 an und empfangen Zaki beim Abbauen mit 6 ausgewachsenen (und inzwischen auch -geweideten) Lachsen.

 
Es gibt noch eine kurze Tour über den deutlich überfüllten Strand (zu viel Alkohol und andere Konsumgüter lassen das ganze eher nach Familienfest und Schlachtfeld aussehen) und dann geht es zu einer etwas versteckter liegenden Stelle, die evtl. auch gute Fische bringt.
Tut sie nicht, aber Zaki gibt uns onehin einen der Lachse - wunderbar. Abendessen? Check.

Zaki,


Maki,


und Paki.


in der Ferne sieht man die Anfänge des nächsten Wasserfahrrads (Merkt euch meine Worte! noch 15 Jahre..)


Mit dem Lachs im Kofferraum geht es schnellstmöglich zurück zum heimischen Dachterrassengrill, wo auch schon die Möven warten.

Zuerst schaut man nur vorsichtig über die Dachkante,


wagt sich weiter vor..


..lässt sich aber zum Glück gut verschrecken.


Während der Fisch bruzzelt bleibt nur die Seele baumeln lassen und den immer wieder fantastischen Abendhimmel zu betrachten.


Es wartet eine Woche voller Spannung und tollen Ausflügen, Besuch an der UBC, die Spitze von Grouse Mountain uvm auf die alten Spöris. Der Junge geht arbeiten und Philip wird nach Hause geschickt.

Up next: Road trip mit die Eltern.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen