Donnerstag, 20. Februar 2014

Photograms - Nix da Insta

Hausaufgabe des Fotografiekurses:

Die sehr interessant geschriebene, aber irgendwie etwas deprimierende Kurzgeschichte Time, Again von Tim Maly lesen und mindestens 5 Photogramme zu irgendeiner Idee dazu erstellen. Diese können eine zeitliche Abfolge haben, zusammen ein großes Bild ergeben oder was einem auch immer in den Sinn kommt.

Photogramm heißt hierbei man erstellt mit Formen, Licht und Belichtungszeit ein Bild auf Fotopapier, was dann anschließend entwickelt wird (1:30 min Entwickler-, 10 sec Stopper-, 1 min Fixierlösung, 5 min Wasserbad, trocknen). Wir arbeiten also immernoch ohne Kamera, dürfen aber jederzeit die Dunkelkammer (was hier eher ein großer Klassenraum mit etlichen Gerätschaften und den entsprechenden Bädern fürs Fotopapier ist) benutzen.
Interessant ist, welchen Effekt das orange/gelbe Safe-Light auf die Digitalkamera meines Handys hat. Fokussieren wird nahezu unmöglich und auf dem Bild ist es deutlich röter als in Wirklichkeit.


Weiterer Nebeneffekt (insbesondere wenn man nur SW-Bilder produziert): Es kommt einem langsam alles schwarz-weiß vor.
Den Raum betritt man übrigens über eine Schleuse an deren Außentür man per Riegel kenntlich machen kann, ob jemand im Raum ist - also kein Licht durch die Schleuse in den Raum kommen soll, wenn andere Personen dazu kommen. Zum Glück habe ich den Riegel gesetzt und so stürmt nur kurz vor Schluss ein Mädel beide Türen gleichzeitig aufreißend in den Raum.

Nach ca. 3 h verlasse ich mit 14 Photogrammen die Dunkelkammer und stelle erstaunt fest, dass ich doch noch Farben sehen kann.


6 Motive, die jeweils unterschiedliche Szenarien aus der Geschichte darstellen, bis zu dreimal anders dargestellt. Das an sich wäre ok, der eigentliche Teil meiner Idee kommt jetzt.
Ein bisschen falten..

 ..ein bisschen Scotch (leider von der klebrigen Sorte)...


 ...was soll das werden? So? Oder so?


Nö. Noch ein bisschen Querverstrebung und man kann schon erkennen worauf das hinausläuft.


So. Laptop als Größenvergleich.


Die einzelnen Bilder stellen Szenerien aus der Geschichte dar. Verbunden durch das wiederkehrende Element der Zeitmaschine und zusammengestellt als Würfel. Die Maschine in der Geschichte ermöglicht es, jeden Moment und Ort jederzeit zu erreichen, es gibt keine logische Abfolge mehr, weil es die Möglichkeit gibt sich in alle Richtungen der Raum-Zeit zu bewegen. Der "Szenenwürfel" selbst als Darstellung der Raum-Zeit.

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Nebenbei.
Dirk: Schau dir mal Top Gear Season 19 Episode 01 an, falls du es noch nicht hast. In den News gibt es das richtige Buch für dich.

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