Es geht los.
Jason spielt Chauffeur, Koffer abgegeben, durch den Sicherheitscheck und vorbei am "Flying Traveler"
Immernoch eine Stunde bis Abflug.
Freitag, 28. März 2014
Mittwoch, 26. März 2014
The Grand Budapest Hotel
gestern gesehen. Unbedingt empfehlenswert.
Habe das Buch nicht gelesen, ist vielleicht auch gut so?
Schöne Geschichte, mit extrem viel Liebe zum Detail umgesetzt. Witz, Charme, tolle Besetzung, gute Musik. Seit langem der erste Kinofilm der Applaus bekommen hat.
Angucken!
Habe das Buch nicht gelesen, ist vielleicht auch gut so?
Schöne Geschichte, mit extrem viel Liebe zum Detail umgesetzt. Witz, Charme, tolle Besetzung, gute Musik. Seit langem der erste Kinofilm der Applaus bekommen hat.
Angucken!
Dienstag, 25. März 2014
Deshalb..
..spült mein einziger des Kochens befähigter Mitbewohner also seit einer Woche wieder von Hand ab.
Nachdem die Spülmaschine mühevoll innerhalb einer Woche alleine gefüllt wurde, stellt sich heraus, dass das Geschirrspülmittel alle ist, die leere Box aber natürlich im Regal steht..
Wenigstens beim Wegschmeißen der Box gelesen, dass das Geschirrspülmittel glutenfrei ist. Ach, wirklich? Sollte schon per Rezept so sein, oder nicht? Google kennt jedenfalls keine Vorschläge wenn man diverse Kombinationen von Gluten, glutenfrei und Geschirrspülmittel eingibt und liefert als Ergebnisse hauptsächlich Shops, die glutenfreie Lebensmittel und eben auch Geschirrspülmittel verkaufen.
Marketing, tz tz tz...
Nachdem die Spülmaschine mühevoll innerhalb einer Woche alleine gefüllt wurde, stellt sich heraus, dass das Geschirrspülmittel alle ist, die leere Box aber natürlich im Regal steht..
Wenigstens beim Wegschmeißen der Box gelesen, dass das Geschirrspülmittel glutenfrei ist. Ach, wirklich? Sollte schon per Rezept so sein, oder nicht? Google kennt jedenfalls keine Vorschläge wenn man diverse Kombinationen von Gluten, glutenfrei und Geschirrspülmittel eingibt und liefert als Ergebnisse hauptsächlich Shops, die glutenfreie Lebensmittel und eben auch Geschirrspülmittel verkaufen.
Marketing, tz tz tz...
Donnerstag, 20. März 2014
Soeben endlich gebucht.
28.-31. März Nordlichtgucken in Whitehorse, Yukon.
Bus wäre nur halb so teuer gewesen wie fliegen. Dauert aber alleine auf dem Hinweg von Freitag 7:45 bis Sonntag 4:30 Uhr. Da ist dann nicht mehr viel mit Wochenende und Fotos machen.. Sorry Umwelt, sorry Geldbeutel.
Ausführlicher Bericht kommt dann in ca. 12 Tagen.
Heute um 10:00 Uhr kanadischer Zeit war übrigens persisches Neujahrsfest, Nouruz oder auch Frühlingsanfang.
Logischerweise gibt es hier eine große iranische Community, die dann auf der Main Mall auf dem Campus mit 3 Zelten, Musik, Tee, einem weiteren typischen Getränk, klassischer Tanzvorführung und viel guter Laune gefeiert hat. Jeder der vorbei kam, war herzlich eingeladen dazuzukommen und sich an Tee und Keksen zu bedienen.
Wichtigster Brauch ist der/die/das Haft Sin, eine Zusammenstellung von Sieben Dingen, deren Bezeichnung mit dem persischen S beginnt und die jeweils eine Bedeutung für das neue Jahr haben. Der persische Kalender geht nicht nach dem Mond sondern nach der Sonne und man ist gerade irgendwo im Jahre 1300-irgendwas. Es gibt wie im chinesischen Mondkalender 12 Tiere, die größtenteils mit den Chinesischen übereinstimmen. Wir befinden uns im Jahr des Pferdes.
Zu den Neujahrsfestivitäten gehören noch viele weitere Bräuche, dazu verweise ich aber einfach mal auf Wikipedia oder den nächsten Iraner, Afghanen oder Pakistani in eurer Nähe.
Während das Fest voll im Gange war, wurde der große Brunnen 2 Meter daneben abgeschaltet und von einem ziemlich unbeeindruckt herüber blickenden Mann im gelben Ölzeug per Kärcher gereinigt. Ein skurriles, aber sehr komisches Bild.
Gegen Abend ging es noch mit Sean durch den südlich des Campus' gelegenen Pacific Spirit National Park (so'n Waldstück da neben meinem Wohnheim ;) ) bis runter zum Strand und wieder zurück. Auf dem Weg zeigten sich auch zwei Adler und einige kleinere Vögel kamen im Wald bis auf einen Meter an uns heran. Ob die Fotos was geworden sind, wird sich allerdings erst nach der nächsten Session in der Dunkelkammer zeigen.
Mittwoch, 12. März 2014
Kindermund
Laufe vom Einkaufen nach Hause und kürze durch die Wohnsiedlung neben dem Wohnheim ab.
Auf einem Spielplatz spielen ca. 10 Kinder im Alter von 5 bis 10 Jahren.
Ein Mädchen muss scheinbar auf die Toilette, woraufhin ein anderes mit ihr auf ein nahegelegenes Haus zu rennt.
"This is my house.", erklärt sie stolz und öffnet ihr die Tür, damit das andere Mädchen auf die Toilette gehen kann.
"Oh, so you're the girl who stinks", antwortet das andere Mädchen und fügt auf den verdutzten Blick von Mädchen 1 noch "That's what my Dad says.." hinzu.
Sie gehen beide hinein.
Immerhin.
--------
Es gibt hier übrigens auch sehr interessante Müslisorten im Supermarkt.
Man beachte neben "Sexcereal" auch oben "Mary Jane"und "Holy Crap" neben denen rechts außerhalb des Bildes auch noch "Skinny B" angeboten wurde.
Auf einem Spielplatz spielen ca. 10 Kinder im Alter von 5 bis 10 Jahren.
Ein Mädchen muss scheinbar auf die Toilette, woraufhin ein anderes mit ihr auf ein nahegelegenes Haus zu rennt.
"This is my house.", erklärt sie stolz und öffnet ihr die Tür, damit das andere Mädchen auf die Toilette gehen kann.
"Oh, so you're the girl who stinks", antwortet das andere Mädchen und fügt auf den verdutzten Blick von Mädchen 1 noch "That's what my Dad says.." hinzu.
Sie gehen beide hinein.
Immerhin.
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Es gibt hier übrigens auch sehr interessante Müslisorten im Supermarkt.
Man beachte neben "Sexcereal" auch oben "Mary Jane"und "Holy Crap" neben denen rechts außerhalb des Bildes auch noch "Skinny B" angeboten wurde.
Samstag, 8. März 2014
FEAT Kanada / Kollege Landvermesser
Gestern Abend war im Rio Theater, einem gemütlichen, alten Kino, das diesjährige FEAT (Fascinating Expedition and Adventure Talks). Eine Art Präsentation / Wettbewerb ähnlich dem VIMFF vor einigen Wochen - einige Sprecher kannte ich sogar noch vom VIMFF.
Hier liegt der Fokus aber auf kurzen inspirierenden Präsentationen anstelle von ausführlichen Erlebnisberichten. Jeder Teilnehmer reicht 21 Powerpointfolien ein und bekommt 7 Minuten Zeit, was auch immer er erzählen, rüberbringen möchte. Die Folien laufen automatisch los, sobald das Mikro in die Hand genommen wird, und alle 20 Sekunden wird die Folie gewechselt.
Führt dazu, dass die meisten Folien nur als Hintergrundbilder laufen und die wenigsten Teilnehmer wirklich explizit auf die gezeigten Bilder eingehen, aber es kommen sehr interessante Vorträge dabei heraus.
Einer erzählt von seiner geplanten Weltumsegelung mit Bruder und Kumpel aus der eine dreijährige Sensibilisierungskampagne gegen Einwegkunststoff wurde, der sich auf allen Stränden, die sie besucht haben ansammelt. Sie haben die 80 einsamsten Strände der Welt besegelt und keinen einzigen gefunden, der nicht verdreckt war.
Nach drei Jahren auf einem Segelboot ist Duschen übrigens das Tollste, was man an Land wiederentdeckt.
Ein anderer ist alleine die gesamte Westküste Kanadas entlanggepaddelt, ein junges Mädel nimmt in schrillsten Klamotten an Cross-Country-Marathons teil, um die Verbindung von "Gut in etwas zu sein" und "Spaß daran zu haben" anstatt von "Gut zu sein, heißt auf jeden Fall zu gewinnen" in den Vordergrund zu stellen.
Alles in allem ein sehr entspannter und spannender Abend.
###
Beim hiesigen Regenwetter, bekommt übrigens auch das Arbeitsgerät Schutzkleidung.
Hier liegt der Fokus aber auf kurzen inspirierenden Präsentationen anstelle von ausführlichen Erlebnisberichten. Jeder Teilnehmer reicht 21 Powerpointfolien ein und bekommt 7 Minuten Zeit, was auch immer er erzählen, rüberbringen möchte. Die Folien laufen automatisch los, sobald das Mikro in die Hand genommen wird, und alle 20 Sekunden wird die Folie gewechselt.
Führt dazu, dass die meisten Folien nur als Hintergrundbilder laufen und die wenigsten Teilnehmer wirklich explizit auf die gezeigten Bilder eingehen, aber es kommen sehr interessante Vorträge dabei heraus.
Einer erzählt von seiner geplanten Weltumsegelung mit Bruder und Kumpel aus der eine dreijährige Sensibilisierungskampagne gegen Einwegkunststoff wurde, der sich auf allen Stränden, die sie besucht haben ansammelt. Sie haben die 80 einsamsten Strände der Welt besegelt und keinen einzigen gefunden, der nicht verdreckt war.
Nach drei Jahren auf einem Segelboot ist Duschen übrigens das Tollste, was man an Land wiederentdeckt.
Ein anderer ist alleine die gesamte Westküste Kanadas entlanggepaddelt, ein junges Mädel nimmt in schrillsten Klamotten an Cross-Country-Marathons teil, um die Verbindung von "Gut in etwas zu sein" und "Spaß daran zu haben" anstatt von "Gut zu sein, heißt auf jeden Fall zu gewinnen" in den Vordergrund zu stellen.
Alles in allem ein sehr entspannter und spannender Abend.
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Beim hiesigen Regenwetter, bekommt übrigens auch das Arbeitsgerät Schutzkleidung.
Dienstag, 4. März 2014
Jug Island Beach
Jug Island ist eine winzige Insel im Indian Arm östlich von North Vancouver. Die Insel selbst ist ziemlich klein und unbegehbar. Es gibt aber eine nette Strecke durch den nördlichsten Teil des Belcarra Regional Park, die an einem kleinen Strand mit Blick auf Jug Island endet.
Da man ca. 2,5 h mit drei oder mehr Bussen dorthin unterwegs ist, dezimiert sich die Teilnehmerzahl dann schnell auf 2 Personen. Immerhin müssen Anne und ich uns so nicht hetzen lassen, weil die Nichtfotografen schneller sind.
Wir fahren Samstag um 8:30 von der Uni aus los und können so die Stadt beim Aufwachen beobachten. Auf dem Rückweg werden die Straßen und Busse belebt sein, im Moment ist alles ruhig und friedlich.
Auf dem Weg fährt man unter anderem auch mal wieder durch East Hastings und wird dank der vielen Obdachlosen daran erinnert, dass Downtown nur einen kleinen Ausschnitt von Vancouver zeigt. Diese Busfahrt endet in Port Moody, was irgendwie noch zur Greater Vancouver Area gehört, sodass unsere Semestertickets hier noch gelten. Eigentlich ist es aber schon eher ein eigenes kleines Nest und wirkt ziemlich verschlafen und langweilig.
Die letzte Strecke wird mit einer C-Linie zurückgelegt, was kleinere Busse, so in etwa dem N35 entsprechend, sind. Dafür bekommt man die volle Dröhnung Superhits aus dem Busradio und einen sehr fröhlichen Busfahrer mit Irokesen.
Auf den ersten 2,5 km des Weges begegnet uns niemand und der dichte, völlig sich selbst überlassene Wald bietet einige sehr schöne Motive. Alles ist mit Generationen von Moos und Farn bewachsen und immer wieder sieht man neue Bäume aus Alten wachsen, sowie faszinierende Formen.
Völlig sich selbst überlassen ist vielleicht übertrieben, der Weg wird gepflegt und es gibt an schwierigen Stellen auch Treppen, aber links und rechts vom Weg darf sich die Natur noch selbst zwischen Autobahn und Kleingartenkolonie entscheiden.
Nach ca. 1,5 Stunden erreichet man den Strand mit Blick auf das winzige Jug Island. Es gibt eine Toilette und bärensichere Mülleimer, etliche Muscheln und Seetang. Direkt vor der Insel ist eine Familie Enten unterwegs, während aus dem Wald eine Familie Menschen mit zwei Hunden (Schäferhund und Labrador. Der Labrador überquert den Strand innerhalb einer Millisekunde und lässt sich erstmal nicht mehr aus dem Wasser bringen) bricht. Ganz alleine ist man hier also doch nicht unterwegs.
Nach einer Mittagspause am Strand machen wir uns wieder auf den Weg Richtung Bus, während über uns, aber leider zu weit Weg, ein Adler kreist.
Ungefähr auf der Hälfte des Rückwegs begegnet uns eine asiatische Busreisegruppe mit ca. 30 Personen und 95 Kameras, die unsere Pause am Strand sicherlich weniger idyllisch gemacht hätten. Timing ist manchmal alles.
Da man ca. 2,5 h mit drei oder mehr Bussen dorthin unterwegs ist, dezimiert sich die Teilnehmerzahl dann schnell auf 2 Personen. Immerhin müssen Anne und ich uns so nicht hetzen lassen, weil die Nichtfotografen schneller sind.
Wir fahren Samstag um 8:30 von der Uni aus los und können so die Stadt beim Aufwachen beobachten. Auf dem Rückweg werden die Straßen und Busse belebt sein, im Moment ist alles ruhig und friedlich.
Auf dem Weg fährt man unter anderem auch mal wieder durch East Hastings und wird dank der vielen Obdachlosen daran erinnert, dass Downtown nur einen kleinen Ausschnitt von Vancouver zeigt. Diese Busfahrt endet in Port Moody, was irgendwie noch zur Greater Vancouver Area gehört, sodass unsere Semestertickets hier noch gelten. Eigentlich ist es aber schon eher ein eigenes kleines Nest und wirkt ziemlich verschlafen und langweilig.
Die letzte Strecke wird mit einer C-Linie zurückgelegt, was kleinere Busse, so in etwa dem N35 entsprechend, sind. Dafür bekommt man die volle Dröhnung Superhits aus dem Busradio und einen sehr fröhlichen Busfahrer mit Irokesen.
Auf den ersten 2,5 km des Weges begegnet uns niemand und der dichte, völlig sich selbst überlassene Wald bietet einige sehr schöne Motive. Alles ist mit Generationen von Moos und Farn bewachsen und immer wieder sieht man neue Bäume aus Alten wachsen, sowie faszinierende Formen.
Völlig sich selbst überlassen ist vielleicht übertrieben, der Weg wird gepflegt und es gibt an schwierigen Stellen auch Treppen, aber links und rechts vom Weg darf sich die Natur noch selbst zwischen Autobahn und Kleingartenkolonie entscheiden.
Nach ca. 1,5 Stunden erreichet man den Strand mit Blick auf das winzige Jug Island. Es gibt eine Toilette und bärensichere Mülleimer, etliche Muscheln und Seetang. Direkt vor der Insel ist eine Familie Enten unterwegs, während aus dem Wald eine Familie Menschen mit zwei Hunden (Schäferhund und Labrador. Der Labrador überquert den Strand innerhalb einer Millisekunde und lässt sich erstmal nicht mehr aus dem Wasser bringen) bricht. Ganz alleine ist man hier also doch nicht unterwegs.
Nach einer Mittagspause am Strand machen wir uns wieder auf den Weg Richtung Bus, während über uns, aber leider zu weit Weg, ein Adler kreist.
Ungefähr auf der Hälfte des Rückwegs begegnet uns eine asiatische Busreisegruppe mit ca. 30 Personen und 95 Kameras, die unsere Pause am Strand sicherlich weniger idyllisch gemacht hätten. Timing ist manchmal alles.
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