Shopping Malls sind wirklich nichts für mich und wenn die dann auch noch mit Leuten jeden Alters im Kaufrausch überfüllt sind, sollte man eher aus dem Weg gehen.
Ich war dann stattdessen am Vancouver Convention Center direkt in an der Bucht gegenüber vom Frachthafen.
Dort gibt es eine kleine ständige Ausstellung zur Geschichte und man kann mit kleinen Wasserflugzeugen von der Größe einer Cessna Rundflüge über die Stadt unternehmen. Direkt unten am Convention Center ist neben Cafés, Cafés und Starbucks auch "Waterfront Nails & Waxing". Da kann man sich also die schönsten Schmerzen zufügen lassen, während man den Cessnas beim Starten und Landen zusieht und sich fragt, warum die kleine Halbinsel dahinter Dead Man's Island heißt. Das finde ich noch heraus. Ohne Waxing.
Wenn man nicht gerade teure Markenklamotten kaufen möchte, gibt es vor allem Cafés, Burger Kings, McDonalds' usw. Beim nächsten Mal also in den kleineren Straßen umsehen.
Im Murchie's Teeladen gibt es verschiedene Sorten zum probieren. Eine Familie mit zwei Kindern ist auch dort und testet die vorgebrühten Sorten durch. Bei der Dritten brüllt der kleine durch den Laden "Mama, der hier schmeckt nur nach Wasser!"
Trinke noch einen Tee bei einer größeren Kette, während ich darauf warte, dass einige Fotos beim London Drugstore gedruckt werden. Die Auszubildende von Staples, wo ich zuerst war, hat mich netterweise dorthin geschickt, weil es da billiger und schneller geht.
Hier in der Innenstadt gibt es weniger Jogger, sie tauchen ab und zu trotzdem auf. Vorhin beim Frühstück habe ich 7 gezählt. Aber es regnet ja auch.
Auf dem Weg zum Bus begegnen mir ca. 30-40 Santa Clause und Clausinnen, was mir Bonnie bei meiner Rückkehr mit der alljährlichen SantaCon erklärt.
Jetzt bin ich zuhause und schreibe einen Abstract über meine Masterarbeit, den ich dann bis Montag einreichen muss. Peter hat gestern vorgeschlagen, dass ich Ende April zum ISE Meeting an den Niagara-Fällen fahren könnte. Super Idee, klingt klasse. Muss die Deadline schon jetzt sein?
Achja, als Nachschlag noch ein Foto der Theologischen Fakultät der UBC mit eigenen Wohnheimen. Dort bin ich nach der Christmasparty am Mittwoch vorbeigekommen, als ich zum Bus wollte und es roch verdächtig stark nach Gras. Irgendwie muss das ja klappen mit der spirituellen Erfahrung.
Überhaupt, scheint sich hier weniger jemand um sowas zu scheren. An der Bushaltestelle in Downtown, mitten auf der Haupteinkaufsstraße standen schon mehrfach kiffende Leute neben mir und haben auf den Bus gewartet und als ich vorhin nach Hause lief, saßen 4 junge Männer auf der Veranda zur Straße hin und hatten die gleiche Beschäftigung. Na wenns hilft.
Ich trinke jetzt frisch erworbenen Darjeeling und schreibe.


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