Samstag, 17. Mai 2014

Son of Rock

Der VOC organisiert mindestens einmal im Jahr ein Lernwochenende zum Klettern. Dieses mal am Wochenende um den 10.05.

Dabei gibt es 4 Kategorien Rock 1 bis Rock 4.
Rock 1 und 2 sind dabei fürs Topropeklettern, Rock 3 Vorstieg und 4 fürs Klettern von unbefestigten Routen.

Also wird in Rock 2 das Ankerbauen und Abseilen gelernt. In Jacks X3 ist noch ein Platz frei, sodass ich mit ihm, Luisa und Mirko (ebenfalls deutsch...) zusammen zum Treffpunkt ca. 1 Stunde außerhalb Vancouvers fahre. Während der Fahrt regnet es noch ein bisschen, die Hoffnung auf trockene Kletterrouten bleibt aber erhalten. Am Parkplatz werden die einzelnen Gruppen eingeteilt. Es gibt immer 2 Anleiter pro Gruppe und maximal 6 Schüler. Da wird so mancher Lehrer neidisch.


Location sind die Smoke Bluffs gegenüber von Chief Mountain, mit dem eigentlich alles angefangen hat, wie man sich vllt erinnert.

Manche Leute klettern ja die Steilwand vom Chief Mountain hoch anstatt den Wanderweg zu nehmen. Das ist mir dann doch zu gefährlich. - Camillo Jan.'14

Die Wand zum Chief Mountain ist mir dann immernoch zu viel, zumal man da mehrere Routen nehmen und auf jeden Fall den Vorstieg beherrschen muss, aber vllt. muss ich meine Aussage, da doch etwas relativieren. Klettern macht einfach Spaß.

Da soll es hoch gehen. Auch wenn der Fokus heute nicht auf dem eigentlichen Klettern liegt.


Erstmal läuft man drumherum und bekommt so den Blick auf den noch nebelumhangenen Chief Mountain. Die von hier sichtbare Wand ist die, die so oft beklettert wird..



Unten im Bild die Ankerbolzen und den durch die ständige Abnutzung und Kletterkreise gebleichte Stelle darunter.


Dann geht es ans Anker bauen. Clemens erklärt, wie man es nicht macht.


Nebel und Wolken ziehen sich immer weiter zurück.



Nachdem wir wissen wie man Anker an Bolzen und/oder Bäumen baut, muss natürlich auch das Abseilen geübt werden. Dabei sichert man sich selbst, am eben aufgehängten Seil und hat aber auch eine Seilbremse, die einsetzt, wenn man das Seil mal loslassen sollte. So kann  man auch nette Fotos von unterwegs machen.




Das Wetter wird immer besser und die Wolken lichten sich.


Unten angekommen kann man dann endlich auch selber hoch klettern. Der Unterricht soll ja oben weitergehen.


Corey erklärt, wie man oben angekommen den Anker abbaut und sich dann trotzdem sicher wieder abseilt.


Dann wird geübt.




Wieder unten werden nochmal Knoten geübt..


..und eine zweite Kletterroute vorbereitet. Ein bisschen Spaß soll ja auch sein.


Streetart am Parkplatz.


Wer genau hinschaut sieht auch einen etwas fortgeschritteneren Kletterer.


Das Wetter wurde dann echt noch sehr schön.


Dabei nochmal ein kleinens Lob an Photoshop, was sehr gut mehrere Bilder wie das über diesem Satz hier zusammenfügen kann. Dass es manchmal allerdings auch schief geht, zeigen diese beiden Versuche:



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