Heute war der erste Kurs "Einführung in die Photographie" zu der unser Kursleiter entspannte 30 min zu spät kam, weil er den Kursbeginn verlegt hatte ohne die entsprechende Mail zu verschicken. Manuel Pina sitzt dann mit kurz geschnittenen Rasterlocken an einem Ende des Raumes und schiebt per Beamer seine Mindmap zur Unterrichtsgestaltung auf der Wand am anderen Ende hin und her, während er uns erzählt, welchen Einfluss die Erfindung der Photographie damals hatte. Als wäre er dabei gewesen. Sehr eindrucksvoll und spannend zuzuhören, allerdings beschränkte sich die Teilnahme am Unterricht heute auch darauf.
Manuel geht das Ganze sehr künstlerisch/philosophisch (Licht war schon immer ein Symbol, eine Metapher für Gott, für das Mystische. Daran sollen wir in allen Hausaufgaben, die wir bekommen z.B. immer denken) an. Irgendwann während des Kurses werden wir auch mal Fotos machen und entwickeln, aber das ist nebensächlich. Ach ja, es braucht natürlich jeder eine analoge Kamera.
Der Ansatz gefällt mir, es macht Spaß sich einem Thema von anderer Seite zu nähern.
Hausaufgabe zu nächster Woche ist es ein kleines Etwas zu basteln, mit dem sich Licht verändern, beeinflussen lässt und es mitzubringen.
Am Wochenende war ich mit einigen anderen Austauschstudenten im Mahoney's Pub auf dem Campus. Eine mehr oder weniger irische Kneipe mit Live-Musik und sehr gutem kanadischen Fassbier. Sehr gut heißt dann aber auch $ 7,25 pro Glas + Service. Dennoch sehr schön dort. Nur halt nicht für jeden Tag.
Ansonsten war ich noch wasserfeste Schuhe kaufen und habe dabei die Einwegkamera zum Entwickeln abgegeben, die mir Sebo beim Abflug mitgegeben hat. :)
Auf dem Rückweg gab es endlich mal wieder etwas freien Himmel und eine Druckerei, deren Werbung mich komischerweise angesprochen hat ;)
So weit so gut. Mittwoch früh geht's zum Aikido. Hoffe ich.


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