Also nichts wie hin und zugeschaut. Leider hat das Rec Center keine Tribünen, sodass die Hälfte der Wettkämpfe nicht wirklich ersichtlich waren, aber unser Team hat sich ganz gut geschlagen.
Die Disziplinen:
Hüpfburg-Staffellauf. Eine riesige Jahrmarktshüpfburg mit etlichen Hindernissen musste möglichst schnell durchquert werden. Leider keine Fotos, da zu dunkel. Unser Team erreichte einen Gleichsstand und musste nochmals antreten, wo wir dann mit ca. 1/2 Sekunde vorsprung gewannen.
Tennis-Dodgeball - die mit Abstand härteste Disziplin. Es wusste übrigens keiner der Teilnehmer vorher um was es gehen würde. Es treten zwei Teams auf einem Hallendrittel gegeneinander an. Im Hallendrittel sind einige Hindernisse aufgebaut und überall sind blaue und rote Staffelstäbe verteilt. Ein Team muss versuchen so viele Stäbe wie möglich in einen von zwei Containern zu bringen. Dabei dürfen immer nur 2 Spieler auf dem Feld sein, die mit einem Vollschutzhelm ausgestattet sind. Das zweite Team versucht die Spieler nämlich währenddessen mit einer Ballwurfmaschine voller Tennisbälle abzuschießen. Wer getroffen wird, muss den Stab fallen lassen, zurück zum Start und den Helm an den nächsten weitergeben.
Danach gab es noch einen komplett abgedunkelten Raum in dem innerhalb eines Zeitlimits möglichst viele Tischtennisbälle gefunden werden mussten, ein Labyrinth zu durchqueren und zum Schluss mussten sich zwei der beiden konkurrierenden Teams mit großen Gummischlägern von einer Plattform schubsen. Das haben wir uns aber nur erzählen lassen, da es ohne gute Sicht und Licht zum Fotografieren nicht so spannend war wie erhofft.
Stattdessen sind wir zum Koerner's Pub auf dem Campus gelaufen. Bis letztes Jahr noch studentisch geführt, aufgrund eines Missgeschicks zwischenzeitlich ohne Schanklizenz und nun mit neuer Geschäftsführung ein sehr angenehmer Pub mit selbstgebrautem bzw. lokalen Bier, gutem Essen, Billard sowie einer Tischvariante von Curling.
Als wir ankommen läuft über die Monitore an der Decke die Banksy-Doku "Exit through the gift shop" und es sind kaum Plätze frei. Aus einem kleinen Feierabendbier wird dann ein Pitcher Scottish Dark Ale, weil es eben das Bier des Monats ist. Serviert wird in schicken Flaschen und Marmeladengläsern.
Später kommt das Gladiatorteam noch dazu und als ich zuhause bin, zeigt die Uhr 2:00.

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