Ins Labor, Planung gemacht, Chemikalien bestellt, Lieferung abgeholt. Beim Mittagessen versucht den zuständigen Mitarbeiter fürs Semesterticket zu bekommen. Leider in einem Meeting, aber ich kann ihm ja eine Mail schreiben. Mehrere Mails erledigt die eh anstanden.
Um 15:30 war International Student Welcome im Asia Center am anderen Ende vom Campus. Super Gelegenheit sich mal etwas genauer auf dem Campus umzusehen und das Asia Center klingt sowieso interessant. Jeder bekommt beim Eingang einen UBC-Stick (siehe Bild) mit wichtigen Informationen und Erklärbärvideos.
Erwartet werden 240 Studenten; es kommen ca. 120. Nachdem wir eine halbe Stunde gewartet haben, geht es auch schon los. Wie man einen Kurs bucht, was man mit der Krankenversicherung alles bekommt, warum man betrunken keinen Sex haben darf. All so wichtige Sachen. (Kanadisches Recht sieht vor, dass vor dem Sex eine Einwilligung bestehen muss und diese kann man betrunken nicht geben.)
Bis die ganze Show startete habe ich schon zwei Holländer (Namen schon wieder vergessen), David (Chinese), Victoria (Australierin) und Günther den Spanier kennen gelernt.
Wir bekommen den sehr mütterlichen Hinweis, dass wir während unseres Aufenthalts zwar auch die Gegend erleben und Spaß haben sollen, darunter aber auf keinen Fall unsere Studienleistungen leiden sollten. Wir sollten schließlich daran denken, warum wir hier sind...
Am Ende gibt es auch einen kleinen von Studenten organisierten Teil der die Leute ein bisschen durcheinander mischt und zum kennen lernen anregt. Im Anschluss ist Pizza angekündigt.
Leider sind es so viele Namen, dass man viele gleich wieder vergisst. Ich sehe einen weiteren Holländer wieder, den ich gestern schon beim Schlüssel abholen getroffen habe. Ansonsten noch 6 Italiener, die alle von der selben Uni kommen, sich aber größtenteils erst hier kennen gelernt haben, 3 Däninnen (komisches Wort) und eine Französin. Bis auf die Australierin wohnen eigentlich alle im selben Wohnheim wie ich. Scheint die Austauschstudentenablage zu sein ;)
Es gibt allerdings von 120 nur ca. 10-20 Studenten, die 6 Monate oder länger bleiben. Die meisten kommen nur für diesen Term, also 4 Monate.
Die Gesprächsrunden werden beendet, die Pizzen sind in Wirklichkeit Sandwiches von Subway. Dazu gibt es Wasser. Gegen 19:00 gehen alle nach Hause.
Meine Erkenntnis aus den Gesprächen: Ich bin verdammt froh, keine Kurse mehr belegen zu müssen.
Zuhause angekommen, scheint nur Mathias da zu sein. Seine Jacke hängt im Flur, aber das ganze Haus ist dunkel. Kein Neuzugang und auch Joe, der auf der Couch pennen wollte, ist nicht da.
Immerhin soll am Mittwoch Eric, der informatikstudierende Chinese, mit dem Router kommen..
Zum Abschluss Eindrücke aus der WG: Komisches Duschgel, meine scheinbar wütende Zimmertür und sachdienliche Hinweise der Wohnheimleitung am frisch geputzten Zimmer.




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