Gestern Abend gegen 22:00 kam dann doch noch Liheng aus China an und wir haben uns ganz gut unterhalten. Er ist im letzten Bachelorsemester seines Landschaftsarchitektur/-planungsstudium.
Gegen 0:00 ins Bett und gegen 1:00 wieder aufgewacht, weil Liheng und Mathias diskutieren, wie er wieder in sein Zimmer kommt, aus dem er sich gerade ausgeschlossen hat.
Von der Wohnheimsverwaltung bekommt Liheng einen Ersatzschlüssel, der leider zu meinem Zimmer gehört. Also muss er nochmal vorbei gehen und bekommt dann endlich den richtigen Schlüssel. Inzwischen ist es 2:00 und ich versuche wieder einzuschlafen.
Beim Frühstück treffe ich noch kurz Joe, der irgendwann in der Nacht aufgetaucht ist und gerade sein Taxi zum Flughafen besteigt, und Mathias der sich auf den Weg zum Unterricht macht. Da es hier keinen Wasserkocher gibt und ich alle Töpfe nach ihrem Aussehen dem Geschirrspüler zugeordnet habe, heute Frühstück ohne Tee.
Einiges im Labor organisiert und es geht voran; Ein gutes Gefühl nach so vielen, zwar auch schönen, aber unproduktiven Tagen. Zum Mittagessen treffe ich die anderen Deutschen am Institut, Wolfgang, Luisa, Sebastian und Sebastian. Wolfgang und Sebastian sind nur noch knapp 3 Monate hier, während Luisa ihren Post-Doc hier macht und Sebastian 2 gerade seinen Master hier anfängt. Wir finden eine fast an deutsche Mensen erinnernde Küche in einem der Wohnheime und haben ein sehr angenehmes Mittagsmahl.
Es regnet übrigens seit gestern Nacht und soll sich die nächsten 5 Tage auch nicht ändern. Man vergleiche Berlin und Vancouver:
Nachdem ich Einkäufe und Wunderlich'sches Pake (vielen Dank! :) ) aus der Stadt geholt habe, treffe ich zuhause Eric, der gerade ankommt. Eric studiert Informatik, ist Koreaner und auch nur noch diesen Term hier. Danach gehts zurück. Ich habe Geschirrspülmittel gekauft und den Spüler angeworfen, da bekomme ich von Eric zu hören, dass das seit er hier wohnt noch nie passiert ist. Genau so sah es auch aus, möchte man antworten, aber das verkneife ich mir dann doch. Eric kocht gerne und freut sich schon ab und zu mit anderen zusammen zu kochen.
Weder Liheng noch Mathias habe ich heute Abend zu Gesicht bekommen. Draußen wird gekifft. Bonnie erklärte mir bei meinem Umzug, dass das in Kanada wohl verboten ist, es aber keine Strafen gibt und deswegen Konsum und Besitz durchweg toleriert werden. Es gibt am 20. Juli auch soetwas wie eine Hanfparade.
Naja, da bin ich ja nicht hier ;)


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